Schwibbogen - Lebendige Tradition


Die Bergleute trafen sich vor Weihnachten zur so genannten Mettenschicht im Stolln. Nur mit Grubenlampen und Kerzen wurde es Licht unter Tage. Zu diesem Anlass fertigte der Bergschmied Johann Teller 1726 einen besonderen Kerzenständer. Er schmiedete einen Bogen auf dem halbkreisförmig Wachskerzen angebracht werden konnten. Im Inneren des Bogens schnitt er ein Motiv heraus. Schwibbogen - Der Name ist dem Wort ''Schwebebogen'' entliehen. Damit wird ein gemauerter Bogen bezeichnet, der von zwei Mauern abstützt wird. Dazwischen ''schwebt'' der Alltag der Menschen. Der typische ''Erzgebirgs-Schwibbogen'' entstand 1937.

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